Hölle von Q


„Das ist Wahnsinn, warum schickst du mich in die Hölle?“


Geschickt wurden wir nicht - unser selbst gewähltes Schicksal brachte uns vier, Matthias, Gordon, Nils und Barbara, am 02.09.23 in den Ostharz, um am darauf folgenden Tag den Mitteldistanztriathlon „Hölle von Q“ mit insgesamt 1600 Höhenmetern auf der Rad- und Laufstrecke zu bewältigen. Der Wettergott meinte es gut mit uns und so starteten wir am frühen Sonntagmorgen um kurz vor 7 Uhr bei schönstem Sonnenaufgang mit dem Schwimmen. Die Schwimmstrecke von 2km im Ditfurter See war ein Traum! Die Radstrecke von Ditfurt nach Thale hatte es in sich! Insgesamt 1400 Höhenmeter mussten wir hier vor allem auf den letzten Kilometern bewältigen. Angefeuert wurden wir von den sehr zahlreichen und motivierten Streckenposten und von vielen Zuschauern, einigen Teufeln und Hexen. In Thale ging es dann mit zunächst recht wackligen Beinen auf die anspruchsvolle Laufstrecke. Auf und Ab, über ausgetretene Feldwege, Treckerspuren, oder einfach auf plattgelaufenem Gras, vorbei an der Teufelsmauer bis nach Quedlinburg. Die letzten Kilometer hatten es noch einmal richtig in sich. Hier ging es zunächst über den Münzberg und dann durch die Altstadt, beides über „historisches“ Kopfsteinpflaster (Aufmerksamkeit war gefragt, mal wieder!), bis es dann endlich durch die „Hölle“ ging - eine kleine, enge Gasse, die direkt auf den wunderschönen Quedlinburger Marktplatz und zum Ziel führt. Zufrieden, heile und superglücklich nahmen wir alle im Ziel unsere wohlverdiente Siegerplakette vom Teufel entgegen.


Unser Fazit: Höllisch gut!

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Ergebnisse


Nils Haug 4:34:50 (0:31:12 - 2:29:14 - 1:31:13), 9. Platz (4. AK) von 173 Startern.
Gordon Nagel 5:36:55  (0:38:34 - 2:58:28 - 1:51:51), 80. Platz (6. AK).

Barbara Meyer 5:43:56 (0:34:41 - 3:03:48 - 2:01:23), 11. Platz (3. AK) von 34 Starterinnen.
Matthias Debarry 5:55:52 (0:33:59 - 3:00:29 - 2:16:26 ), 106. Platz (12. AK).






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Nach unserem erfolgreichen Auftakt der Midsommer-Radevents im letzten Jahr nach Berlin unter dem Titel "von Tor zur Tor" ging es dieses Jahr von Göttingen bis nach Frankfurt. Die Idee war ursprünglich vom Döhrener Turm in Hannover zum Henninger Turm in Frankfurt zu radeln. Irgendjemand kam dann aber auf die Idee, dass 360km + HM doch etwas viel sei und so starteten wir von Göttingen. Der Wecker klingelt um 4:30. da fragt man sich schon: Was hat uns dieses Jahr den geritten? Dann ging es mit dem ersten Metronom von Hannover nach Göttingen und kurz vor 7 dann hier auf den Sattel. Unser erstes Frühstück hatte Matze irgendwo im Nirgendwo in der Nähe des Großen Meisner organisiert. Neben der Landschaftsgärtnerei warteten Jan und sein Vater auf uns mit belegten Brötchen, Kaffee, Obst und Wasser zum Auffüllen der Flaschen. Weiter ging es über Landstraßen nach Bad Hersfeld, wo wir in der Innenstadt ein sehr leckeres Eiscafé fanden. Der Name war Programm und so gabs 8 super leckere Eiscafes! Danach ging es größere Strecken über alte Bahndämme und entlang der Fulda Richtung Vogelsberg zum Hoherodskopf. Auf halber Strecke pausierten wir an einem alten Bahnhofsgebäude. Das Hefeweizen sah sehr gut aus!! Diverse Türme begleiten uns auf unserer Tour und wir hangeln uns von einem zum nächsten. Auf dem Hoherodskopf wartet dann der Fernsehturm. Direkt unterm Fernsehturm gab es nochmal ein längeres Päuschen mit obligatorischem Kuchen! Die Aussicht von hier war schön, aber diesig, sodass die Skyline heute leider nicht drin war! Inzwischen war es richtig heiß geworden. Regelmäßig mussten wir unsere Flaschen auffüllen und uns mit Salztabletten helfen. Nach weiteren 30 km und einer tollen Abfahrt kamen wir zu einer geschlossenen Bahnschranke mit Pizzeria daneben. So ein Pech aber auch 😅 Perfekte Chance, um mit einer Coke die letzten Reserven zu mobilisieren. Von hier ging es in „differenziertem“ Tempo Richtung Ziel. Kurz vor dem Sonnenuntergang erreichten wir die Mainmetropole. Zunächst mussten wir uns am Mainradweg durch ein Straßenfest in Offenbach kämpfen. Man hat das Gefühl, die ganze Stadt wolle genau heute hier sein und ausgelassen feiern. Natürlich mit viel Alkohol und lauter Musik. Klingeln zwecklos ... Der lohnende Abschluss ist die Skyline von Frankfurt ... und dann die Dusche! Abends gabs noch ne leckere Pizza bevor wir alle wie Steine ins Bett fallen. Der Dank für dieses hervorragende Vereinsevent geht an Matze, der von Hotelunterkunft über Routenplanung bis hin zur Fahrradticketbuchung (wer das schon mal für nur eine Person gemacht hat, weiß wovon ich spreche) alles bestens organisiert hat!
von Nils Haug • 23. Juni 2025
Auch dieses Jahr wieder rief für einige Verrückte unter uns das 24h Rennen um den Brelinger Berg im Norden von Hannover. Auf einem Rundkurs von 16,6 Km ging es um den Namensgebenden Brelinger Berg. Eins muss man wirklich sagen: Top organisiert zum fairen Preis und einfach nur sympathische Leute (gut ein bisschen verrückt gehört dazu). Ausgestattet wurden wir noch mit coolen Retro-Caps im Eigendesign! Anders als in den Vorjahren war dieses Jahr das Wetter sehr abwechslungsreich mit viel Regen und sogar Sturm am Ende. Das merkt man spätestens dann, wenn man in der Ebene 46km/h bei 150W fährt! Die Verpflegungsmöglichkeiten wurden entsprechend die ganze Nacht in Anspruch genommen. Trotz widriger Umstände gewann der Sieger mit wahnsinnigen 816km. Das macht einen Stundenschnitt von 34 km/h. Pausen mit einberechnet. Sebastian startete alleine, beendete aufgrund eines Sturzes und Wetters aber frühzeitig. Nils fuhr im Team 716km und damit auf Platz 2 insgesamt. Besten Dank Arne Schiereck für die großartige Organisation diese Events!
20. Juni 2025
100 Kilometer. 5000 Höhenmeter. Technische Trails. Steile Anstiege. 24 Stunden auf den Beinen. Temperaturen bis 36 Grad. Und eine Nacht, die ich nie vergessen werde – ein Sternenhimmel aus Stirnlampen in der Dunkelheit und den leisen Schritten hunderter anderer Läufer. Der Zugspitz Ultratrail hat mich körperlich wie mental an meine Grenzen gebracht. Emotionale Höhenflüge, tiefe Täler – und ja, auch der Gedanke ans Aufgeben war da. Aber genau das macht solche Abenteuer aus. Am Ende zählt nicht die Zeit. Es zählt, dass ich nicht stehen geblieben bin. Ein Schritt nach dem anderen. Bis zum Ziel.  von Marc Schierl
18. Juni 2025
Zwei Wochen ist es her, dass wir unser traditionelles Radtrainingslager über Himmelfahrt im Weserbergland beendet haben. Die Zeit hat uns wieder super gefallen. Zum Radfahren und auch generell eine total unterschätzte Region in Deutschland. Mit 14 Frauen + Männern und einem Baby kehrten wir wieder beim „Zum Lindenwirt“ ein. In gewohnter Manier wurden wir abends nach dem Touren mit leckerem Essen verwöhnt. Die Touren waren diesmal heiter bis wolkig mit vereinzelten Regenfluten auf Hin- und Rückfahrt. Diesmal folgten wir am 1. Tag den Spuren des Radklassikers „Tour de Energie“. Eine sehr abwechslungsreiche Tour mit motivierenden Anfeuerungssprüchen am Hohen Hagen. #TourDeFranceBergAnkunft Am 2. Tag ging es zum Schiedersee. Hier drehten Teile der Gruppe schon etwas früher ab. Die Radtour führte über abwechslungsreiche Strecken und zurück an der idyllischen Weser über Höxter und Bad Karlshafen. An Tag Nr. 3 ging es dann zum Hohen Meisner ins Frau Holle Land. Der letzte Teil des Anstiegs hatte es in sich: 4,2 km mit durchschnittlich 7,6 % Steigung und einigen Stellen über 12 % waren wir alle froh, den Gipfel erreicht zu haben. In Bad Soden Allendorf gabs Pizza auf dem Marktplatz. Die Rückfahrt wurde für viele nach dem harten Anstieg zur persönlichen Herausforderung. Der harte Kern fuhr dann am letzten Tag zurück mit dem Rad vom Hotel bis nach Hannover. Kurz nach Gronau gab’s dann schon etwas vorzeitig die Dusche. Wie jedes Jahr lässt sich zusammenfassen: Schön war’s und wir haben immer noch viel zu entdecken! Also auf ein neues und direkt wieder reserviert!
16. Dezember 2024
Das Spendenschwimmen, dass bereits am 27.10.24 erfolgte, war ein riesen Erfolg. Mit 12 Personen sind wir 31000 Meter geschwommen, weitere vier Sportler:innen haben gespendet, sodass wir insgesamt 565 Euro an den Verein Kleine Herzen spenden konnten. Der Verein war von unserer Spende so überrascht und begeistert, dass sie uns zu einer Besichtigung eingeladen haben. Am 02.12 fand die Übergabe in der MHH-Kinderklinik statt. Dort trafen wir mit einer kleinen VfL-Sparten-Delegation auf Herr Prof. Dr. Beerbaum, der die Klinik leitet sowie auf die Vorsitzende des Vereins, Ira Thorsting. In dem Zuge ist auch ein kleines Video von der Veranstaltung entstanden. Vielen Dank an Christoph, der die Idee hatte und alles bestens organisiert hat!
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